AdWords-Anzeigen mit Produkt-Parametern
Google hat in einem Newsletter zur neuen AdWords API angekündigt, künftig neben Keyword- auch Produkt-Parameter zuzulassen. Aber fangen wir lieber ganz von vorne an: AdWords API? Produkt-Parameter? Wer, wo, was?
Neben der “normalen” Möglichkeit, über die AdWords-Oberfläche oder den AdWords-Editor Anzeigen zu erstellen und zu gestalten, geht das auch über die sogenannte “AdWords-API“. API steht für Application Programming Interface (englisch für Programmierschnittstelle). Wie man schon vermuten kann, benötigt man für einen Zugriff auf die AdWords-API Programmierkenntnisse. Zurzeit bietet Google die API in den Programmier- bzw. Skriptsprachen Java, PHP, Python, .NET, Perl und Ruby an.
Unter Produkt-Parametern versteht man Eigenschaften eines Produkts, welche sich automatisch nach Bedarf ändern können — nämlich mit Parametern — zum Beispiel der Verkaufspreis. Parameter sind also nichts anderes als “automatische Platzhalter”.
Wie solche Parameter mit AdWords-Anzeigen genutzt werden können, zeigt dieses (fiktive) Beispiel:
Die beiden Platzhalter {param:Summe} und {param:Anzahl} werden in der tatsächlichen Anzeige natürlich nicht so angezeigt. Stattdessen werden — über die oben genannte AdWords API — die Parameter ausgetauscht gegen tatsächliche Werte. Das Ergebnis könnte dann in etwa so aussehen:
Der Haken an der Sache ist zurzeit noch, dass sich Produkt-Parameter ausschließlich über die AdWords API realisieren lassen. Eine Nutzung über die AdWords-Oberfläche oder den AdWords-Editor ist noch nicht möglich. Ab wann dies möglich sein wird, hat Google bisher offen gelassen — www.adwords-optimieren.de wird Sie natürlich auf dem Laufenden halten!





Der Artikel ist eine gute Einführung in die Thematik. Ich gespannt, was nachkommt. Sehr hilfreich wäre eine beispielhafte Anleitung für automatisierte Anzeigenerstellung z.B. bei Einfügen eines neuen Produktes in einen Shop.
Viele Grüße
Almanach